Sommergeschichten in Ranggen
RANGGEN (sf). 1824 war es, als in Ranggen
Kurat Alois Aigner in der Pfarrchronik vermerkte: „So
wurden von der Kuratiestiftung laut Rechnung für
Musikinstrumente bedeutende Summen entnommen”. Der erste
Hinweis auf eine Pfarrmusik, aus der sich später die„
Musibanda" entwickelte. Nach mündlicher Überlieferung
war es der Lehrer Josef Maizner, der 1829 dann die erste
richtige Musikkapelle gründete.
Und ein Maizner ist auch heute wieder Kapellmeister, und
das seit 1976!
DI Hubert Maizner, Ehrenbezirkskapellmeister, leitet
erfolgreich die Musikkapelle und hat für das
Frühjahrskonzert, das am Samstag, dem 24. April um 20.15
Uhr im Mehrzwecksaal stattfindet, ein hervorragendes
Programm als Auftakt für das Jubiläumsjahr
zusammengestellt. Mit der Regimentsparade von Antonin
Zvacek wird das Publikum auf einen musikalisch
genussvollen Abend eingestimmt. Weiter geht es mit
Werken von berühmten Komponisten wie Johannes Brahms und
Karl Teike. Den zweiten Teil eröffnet die
Jugendkapelle
unter der Leitung von
Jugendreferent
Matthias Plunser. Berühmte Filmmärsche und weitere
moderne Kompositionen werden hier zu hören sein. Als
Höhepunkte werden die Soloauftritte von Flügelhornist
Andreas Hangl und Posaunist Matthias Plunser diesen Teil
bereichern. Die verbindenden Worte spricht
Mag. Elisabeth
Rathgeb.
Die Musikkapelle Ranggen wird heuer auch bei der
100-Jahr-Feier des Tiroler Bauernbundes am 6. Juni in
Sterzing konzertieren. Am 7. und 8. August gibt es in
Ranggen ein großes Dorffest zum 180-Jahr-Jubiläum der
Musikkapelle.
Daniel Maizner,
der beim Frühjahrskonzert 2003 bei seinem Solo als
„lustiger Dorfschmied” die Gäste begeisterte. Foto:
Fleischer