Blickpunkt vom 21. 4. 2004

 

Sommergeschichten in Ranggen

RANGGEN (sf). 1824 war es, als in Ranggen Kurat Alois Aigner in der Pfarrchronik vermerkte: „So wurden von der Kuratiestiftung laut Rechnung für Musikinstrumente bedeutende Summen entnommen”. Der erste Hinweis auf eine Pfarrmusik, aus der sich später die„ Musibanda" entwickelte. Nach mündlicher Überlieferung war es der Lehrer Josef Maizner, der 1829 dann die erste richtige Musikkapelle gründete.
Und ein Maizner ist auch heute wieder Kapellmeister, und das seit 1976! DI Hubert Maizner, Ehrenbezirkskapellmeister, leitet erfolgreich die Musikkapelle und hat für das Frühjahrskonzert, das am Samstag, dem 24. April um 20.15 Uhr im Mehrzwecksaal stattfindet, ein hervorragendes Programm als Auftakt für das Jubiläumsjahr zusammengestellt. Mit der Regimentsparade von Antonin Zvacek wird das Publikum auf einen musikalisch genussvollen Abend eingestimmt. Weiter geht es mit Werken von berühmten Komponisten wie Johannes Brahms und Karl Teike. Den zweiten Teil eröffnet die Jugendkapelle unter der Leitung von Jugendreferent Matthias Plunser. Berühmte Filmmärsche und weitere moderne Kompositionen werden hier zu hören sein. Als Höhepunkte werden die Soloauftritte von Flügelhornist Andreas Hangl und Posaunist Matthias Plunser diesen Teil bereichern. Die verbindenden Worte spricht Mag. Elisabeth Rathgeb.
Die Musikkapelle Ranggen wird heuer auch bei der 100-Jahr-Feier des Tiroler Bauernbundes am 6. Juni in Sterzing konzertieren. Am 7. und 8. August gibt es in Ranggen ein großes Dorffest zum 180-Jahr-Jubiläum der Musikkapelle.

Daniel Maizner, der beim Frühjahrskonzert 2003 bei seinem Solo als „lustiger Dorfschmied” die Gäste begeisterte. Foto: Fleischer
 

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